Die Genfer Pensionskasse macht Schluss mit Transparenz.
Trotz klarer Empfehlung des Öffentlichkeitsbeauftragten: Die Genfer Pensionskasse weigert sich, ihre Investitionen offenzulegen. Dabei zeigen dieser Hitzesommer und die entstandenen Kosten, wie wichtig eine breite Diskussion über die Zukunft unserer Renten ist. Expert:innen sehen die grössten Risiken für Pensionskassen neu in instabilen Systemen. Unser nächster Schritt ist der Gang ans kantonale Verwaltungsgericht. Wir verlangen von der Genfer Pensionskasse CPEG Investitionstransparenz, wie es der kantonale Öffentlichkeitsbeauftragte Ende August empfohlen hat.
Nochmals ganz herzlichen Dank an die Leser:innen des Genfer Investigativmediums Heidi.News, die uns 8000 Franken zugesichert haben, sollten wir verlieren. Defizitgarantien sind für kleine Organisationen wie WAV äusserst wichtig. «Das Öffentlichkeitsprinzip hat ein Durchsetzungsproblem», sagt Martin Stoll, Geschäftsführer von Öffentlichkeitsgesetz.ch gegenüber Heidi.News. Denn, Betroffene würden oft auf den Rechtsweg verzichten – nicht wegen einer unklaren Rechtslage, sondern wegen des finanziellen Risikos. «Umso wichtiger sind Präzedenzfälle, die Transparenz auch in der Praxis durchsetzen.»
Den gesamten Artikel und die Details zur Defizitgarantie hier: https://www.heidi.news/suisse/la-caisse-de-pension-de-geneve-ne-veut-plus-que-vous-sachiez-ou-elle-investit
